Hier erfährst du alles zur Impressumspflicht, darüber was unbedingt in einem Impressum stehen muss und was du tun kannst, um trotzdem deine Privatsphäre zu schützen.

Also, unterliege ich bei der Selbstveröffentlichung von Büchern oder bei der Erstellung eines Blogs der Impressumspflicht?

Ganz klar ja. Und zwar ab dem Zeitpunkt, an dem du dein Buch nicht mehr zu rein privaten Zwecken nutzt, sondern es veröffentlichst – egal, ob du damit Einnahmen erzielen möchtest oder nicht.

Blogger unterliegen der Impressumspflicht, wenn sie journalistisch-redaktionell tätig werden oder eine Gewinnerzielungsabsicht haben. Hierfür reicht bereits das Schalten von Werbung oder das Setzen von Affiliate-Links. Genauso reicht es aber auch, wenn du deinen Blog öffentlich machst.

Worin besteht der Sinn der Impressumspflicht?

Die Idee dahinter ist: Transparenz. Wie überall entstehen Regeln nicht zum Selbstzweck, sondern zur Beseitigung eines Problems. Freiräume werden leider immer wieder durch schwarze Schafe ausgenutzt. Im Kontext von Büchern heißt das schlicht: Veröffentlichung von rechtswidrigen oder gestohlenen Inhalten. Mit der Pflicht zur Führung eines Impressums wird es Straftätern und Betrügern also erschwert, anonym zu bleiben. Die Impressumspflicht schützt damit am Ende also auch die überwältigende Mehrzahl der ehrlichen Autoren.

Was kann eigentlich passieren, wenn ich kein- oder ein fehlerhaftes Impressum habe?

Was muss in einem Impressum stehen und wo gehört es hin?

Name und Anschrift des Verantwortlichen, also von dir. Dazu Kontaktmöglichkeiten, wozu nach herrschender Meinung neben einer Email-Adresse auch eine Telefonnummer gehört. Besteht eine ISBN-Nummer, dann schreib sie ebenfalls mit in dein Impressum. Dazu bietet sich auch immer ein Copyright Hinweis an.

Im gedruckten Buch sollte dein Impressum auf der vierten Seite stehen. Das ist allerdings nicht gesetzlich vorgeschrieben. Du kannst es auch an das Ende deines Buches setzen. So handhaben wir es zum Beispiel bei E-Books und schlagen damit zwei Fliegen mit einer Klappe:

Im Rahmen der Leseprobe erhält der potenzielle Käufer mehr Inhalt. Also das, was ihn wirklich interessiert. Und ich grenze den Personenkreis ein, der Zugriff auf meine Daten erhält. Nämlich auf die tatsächlichen Käufer meines Buches.

Im Blog darfst du dein Impressum dagegen nicht verstecken. Es muss von jeder Seite deiner Website einfach zu erreichen. Am einfachsten kommst du dem nach, wenn du einen Link im Header oder Footer setzt.

Ganz wichtig: Diese Tipps zum Erstellen eines Impressums richten sich an Selfpublisher und Blogger. An Menschen, die mit der Veröffentlichung beginnen oder damit geringe Einnahmen erzielen. Für alle anderen, die insbesondere nicht unter die steuerliche Kleinunternehmerregelung fallen, können sich weitere Pflichten für das Impressum ergeben (z.B. die Umsatzsteuer-ID).

In unserem FAQ Bereich haben wir das noch einmal übersichtlich dargestellt.

Muss mein Name im Impressum stehen?

Ja, du hast eben richtig gelesen. Dein Name, also dein Klarname, gehört unbedingt mit ins Impressum. Dein Pseudonym reicht in den allermeisten Fällen nicht. Unter Umständen, kannst du es mit einem eingetragenen Künstlernamen versuchen, doch selbst das ist rechtlich umstritten. Wir kommen also nicht um die Pflicht herum.

Muss ich meine Wohnanschrift im Impressum nennen?

Nicht unbedingt. Der Gesetzgeber verlangt eine ladungsfähige Adresse, um sicherzugehen, dass du Einschreiben und insbesondere auch behördliche Schreiben persönlich entgegennehmen kannst. In aller Regel bedeutet dies, dass du deine Wohnanschrift eintragen musst.

Die Lösung: Benenne einen Zustellungsbevollmächtigten, der deine Post entgegen nimmt

Es sei denn, du hast einen Zustellungsbevollmächtigten benannt, der gewährleistet, dass entsprechende Schreiben, aber natürlich auch ganz normale Post, an dich weitergeleitet wird. Und hier kommen wir ins Spiel.

Wir von Federsitz lassen uns von dir bevollmächtigen und nehmen deine Post entgegen. Dann leiten wir die Sendungen umgehend an dich weiter. Egal, ob physisch oder digital. Ganz nach deinen Vorlieben. Auch per Foto und Messenger App, wenn das am bequemsten für dich ist. Die Vorteile für dich liegen auf der Hand:

Und zwar weil du plötzlich doch wieder anonym bist, trotz Nennung deines Klarnamens. Denn bei über 82 Millionen Einwohnern in Deutschland, hat so ziemlich jeder einen Namensdoppelgänger. Auf den Punkt gebracht: Keiner weiß, ob Jana Müller aus Ulm oder Jana Müller aus Berlin den Blog betreibt bzw. das Buch verfasst hat.

Dein Chef erfährt nichts davon, dass du spicy Romantasy schreibst. Du wirst nicht vollgespamt von verärgerten oder allgemein aufdringlichen Lesern und erhältst erst Recht keine unerwünschten Besuche.

Wir bieten Neuautoren eine Testoption für das erste Buch an. Das gleiche gilt für Blogger, die mit ihrem ersten Projekt beginnen. Im zweiten Jahr könnt ihr euch dann überlegen, ob ihr euren eingeschlagenen Weg weiterverfolgen wollt. Wenn dem so ist, bieten wir euch unser Flatrate Modell an: Für 3,75€ im Monat kannst du deinen Blog oder so viele Bücher mit unserer Anschrift veröffentlichen, wie es dir gefällt.

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